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Filmbeiträge

Kurzfassung des Films zum Bundeswettbewerb Energieeffiziente Stadtbeleuchtung:

Förderschwerpunkt Materialeffizienz in der Produktion

Die Firma Seidel GmbH erhielt im Rahmen des Förderschwerpunktes Materialeffizienz in der Produktion eine Förderung für eine vollautomatische Serienproduktion von LED-Lampen in Deutschland. Ein intelligentes Lampendesign reduziert den Materialaufwand für die Leuchten um bis zu 60 Prozent.
Der Filmbeitrag „Materialeffiziente Produktion von LED-Lampen | Ressourceneffizienz“ wurde vom VDI Zentrum Ressourceneffizienz im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit produziert.

TITAL GmbH: Innovative, materialeffiziente Produktion von Titangroßbauteilen mittels Titanfeinguß

Die Gießerei TITAL in Bestwig hat im Rahmen des Umweltinnovationsprogramms einen ressourcenschonenden, innovativen Schmelz- und Gießofen für die Herstellung von Titanbauteilen bis 1.5 Meter im Feingussverfahren errichtet. So können im Vergleich zum Fräsen rund 80 Prozent Material und 75 Prozent Energie je Kilogramm Fertigteil eingespart werden.
Der Filmbeitrag „Feines Gießen statt grober Hobel“ wurde vom VDI Zentrum Ressourceneffizienz im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit produziert.

Edelstahlwerke Schmees GmbH: Einsatz einer neuartigen energieeffizienten Pfannenaufheizstation bei der Herstellung von Edelstahl

Die Edelstahlwerke Schmees GmbH ersetzte konventionelle Gasbrenner für die Erwärmung der Pfannen für den Transport der Stahlschmelze durch eine innovative, energieeffiziente Pfannenaufheizstation. Mit dieser Maßnahme, die mit Mitteln aus dem Umweltinnovationsprogramm gefördert wurde, senkte die Firma den Gasverbrauch für die Vorwärmung der Transportpfannen um 60 Prozent.
Der Filmbeitrag „Edelstahlguss ganz ohne Feuer“ wurde vom VDI Zentrum Ressourceneffizienz im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit produziert.

LSH Lübecker Schrotthandel GmbH: Einsatz einer Kompaktsortieranlage zur Metallausschleusung bei Shredderleichtfraktionen

Die Firma LSH Lübecker Schrotthandel GmbH errichtete eine innovative Kompaktsortieranlage, um nahezu sämtliche verwertbare Restmetalle aus der Shredderleichtfraktion zu separieren und anschließend zu recyceln. Für diese Investition erhielt die Firma eine Förderung aus dem Umweltinnovationsprogramm.
Der Filmbeitrag „Alles raus aus dem Schrott“ wurde vom VDI Zentrum Ressourceneffizienz im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit produziert.

Idealspaten Bredt GmbH & Co. KG: Innovative getaktete Fertigung von wärmebehandelten Stanz-Biege-Teilen

Die Idealspaten Bredt GmbH & Co. KG errichtete in Herdecke eine innovative Fertigungsanlage für wärmebehandelte Stanz-Biege-Teile für die Herstellung von Spaten. Kernelemente des innovativen Anlagenkonzepts sind die vollständige Vertaktung und Automatisierung sowie eine darauf abgestimmte Optimierung sämtlicher Prozessschritte. Pro hergestellten Spaten konnte das Unternehmen den Materialeinsatz um 0,6 Kilogramm und den Energieverbrauch um 1,55 Kilowattstunden senken. Das material- und energieeffiziente Herstellungsverfahren ermöglichte es dem Unternehmen, die Herstellung von Spaten auch bei hohem Kostendruck wieder zurück nach Deutschland zu verlagern. Das Vorhaben demonstriert, dass eine intelligente Vertaktung aller Prozessschritte erhebliche Effizienzsteigerungen im herstellenden Gewerbe realisieren kann.
Der Filmbeitrag „Ressourceneffizienz in der Praxis: Innovative Spaten-Fertigung der Idealspaten-Bredt GmbH & Co. KG“ wurde von der Effizienz-Agentur NRW produziert.

WMR Recycling GmbH: Röntgentrennung für Aluminiumrecycling

Die inzwischen in die Hydro Alumminium Recycling Deutschland GmbH eingegliederte WMR Recycling GmbH errichtete 2013 eine neuartige Trenntechnik zur Aufbereitung von Aluminium-Schrott. Durch eine spezielle Vorbereitung des zerkleinerten Schrottes und eine anschließende Analysierung und pneumatische Sortierung des Materials mittels Röntgentransmission können verschiedene Aluminiumlegierungen erstmalig sortenrein getrennt werden. Dies ermöglicht die Herstellung von hochwertigen Aluminiumlegierungen aus 100 Prozent Sekundärmaterialien. Pro Jahr können mit der neuen Technik 30.000 Tonnen hochwertigen Aluminiums zurück gewonnen und der CO2-Ausstoß um mehr als 200.000 Tonnen reduziert werden.
Der Filmbeitrag „Perfekter Stoffkreislauf für Aluminium“ wurde vom VDI Zentrum Ressourceneffizienz im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit produziert.

ALUMINIUM NORF GmbH: Innovative, energieeffiziente Glühöfen mit Online-Prozessregelung und Schutzgasvorwärmung

Die Aluminium Norf GmbH realisierte am Standort Neuss ein innovatives Ofenkonzept zur Wärmebehandlung von kaltgewalzten Aluminiumbändern. Die neue, energieeffiziente Ofengruppe mit spezieller Steuerungstechnik ermittelt den thermischen Zustand jedes einzelnen Aluminiumbandes und steuert anhand dieser Informationen den Glühprozess online. So können die Bänder in der neuen Anlage walzwarm weiterverarbeitet werden, wodurch die Restwärme aus dem Walzprozess direkt in den Glühöfen genutzt wird. Zusätzlich wird die Abwärme der heißen Ofenabgase zur Vorwärmung des benötigten Schutzgases verwendet. Im Ergebnis wurde der Energieverbrauch der neuen Öfen im Vergleich zur Altanlage um 45 Prozent gesenkt. Das Vorhaben zeigt in exemplarischer Weise, wie durch technische Innovationen das Energieeinsparpotenzial auch in langjährig etablierten, großindustriellen Prozes-sen gehoben werden kann.
Die ALUMINIUM NORF GmbH wurde für dieses Vorhaben 2014 mit den „Energy Award“ in der Kategorie „Gewerbliche Anlage des Jahres“ ausgezeichnet. Mit dem vom Handelsblatt und dem Unternehmen General Electric vergebenen Preis werden Ideen und Unternehmen ausgezeichnet, die einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten. Der Filmbeitrag „Energy Awards 2014: Aluminiumwerk Alunorf“ wurde vom Handelsblatt produziert.

Stromerzeugung aus industrieller Abwärme

Die Stromerzeugung aus industrieller Abwärme ist eine branchenübergreifend einsetzbare und wesentliche Energieeffizienzmaßnahme, die den Gesamtnutzungsgrad industriell verwendeter Energieträger erhöht und so zur Treibhausgasminderung sowie zur Primärenergieeinsparung im Industriesektor beiträgt. Zwei Unternehmen zeigen im folgenden Filmbeitrag beispielhaft, wie sie durch eine konsequente und strategische Nutzung der wertvollen Ressource „Abwärme“ intern Strom sowie Erdgas einsparen und damit zu einer Verringerung der Umweltbelastung beitragen.

Die BILSTEIN GmbH & Co. KG errichtete eine ORC-Anlage, um die Prozessabwärme in der Kühlphase von Haubenglühprozessen bei der Wärmebehandlung von Stahl-Kaltbändern für die Verstromung mittels ORC-Prozess zu nutzen. Den hierdurch erzeugten Strom setzt das Unternehmen primär zur eigenen Versorgung mit Elektrizität ein. Zusätzlich wird die Abwärme des ORC-Prozesses für Heizzwecke genutzt und dadurch Erdgas eingespart.

Kurzbeschreibung der BILSTEIN GmbH & Co. KG

Die Südbayerisches Portland-Zementwerk Gebr. Wiesböck & Co. GmbH wandelt im Zementwerk Rohrdorf die bisher ungenutzte Abwärme aus dem Abgas des Drehrohrofens mit einer Dampfturbine mit Generator in Strom um und erzeugt damit etwa 30 Prozent des Eigenstrombedarfs.

Der Filmbeitrag „Stromerzeugung aus industrieller Abwärme“ wurde vom VDI Zentrum Ressourceneffizienz im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit produziert.

Abschlussbericht der Südbayerisches Portland-Zementwerk Gebr. Wiesböck & Co. GmbH

Bundeswettbewerb Energieeffiziente Stadtbeleuchtung

Das Bundesumweltministerium (BMUB), das Umweltbundesamt (UBA) und die KfW-Bankengruppe (KfW) hatten im Rahmen der Klimaschutzinitiative des BMUB im Jahre 2008 den Bundeswettbewerb „Energieeffiziente Stadtbeleuchtung" gestartet. 18 Kommunen konnten mit ihren Konzepten für die Umrüstung ihrer veralteten Stadtbeleuchtung auf eine moderne, effiziente und wirtschaftliche Beleuchtungstechnik überzeugen. Seit 2009 werden sie beim Umsetzen ihrer Konzepte mit Fördermitteln aus dem Umweltinnovationsprogramm unterstützt. Eine Auswahl der bisher realisierten Projekte zeigt dieser Filmbeitrag.