Neue Blechtafellackieranlage

Branche
Metallverarbeitung
Umweltbereich
Klimaschutz
Fördernehmer
PANO-Verschluss GmbH
Bundesland
Schleswig-Holstein
Laufzeit
2014 - 2015
Status
Abgeschlossen

Kurzbeschreibung

Die vom Unternehmen hergestellten Produkte werden mit lösemittelhaltigen Lacken beschichtet und im Anschluss in einem Trockner bei ca. 200 Grad Celsius ausgehärtet. Das lösemittelhaltige Trocknerabgas wird in einer Nachverbrennungsanlage verbrannt. Für diesen Prozess werden jährlich 500.000 Kubikmeter Erdgas benötigt.

Mit dem geplanten Vorhaben möchte das Unternehmen eine Blechtafellackieranlage mit einer integrierten Nachverbrennung errichten. Die technische Grundlage des neuen Konzeptes beruht auf einer automatischen Regelung der Abluftmenge in Abhängigkeit von der jeweiligen Lösemittelmenge. Die Regelung erfolgt über eine kontinuierliche Konzentrationsmessung der Lösemittel im Rohgas.

Durch das Vorhaben soll eine Reduzierung des Erdgasverbrauchs um 250.000 Kubikmeter pro Jahr im Vergleich zur gegenwärtig betriebenen Anlage erreicht werden. Das entspricht einer Reduzierung um 50 Prozent bei einer gleichzeitigen Kapazitätssteigerung um 30 Prozent. Die CO2-Emissionen können dadurch von 1.400 Tonnen auf 890 Tonnen jährlich gesenkt werden. Gleichzeitig wird ein hoher Abbaugrad von flüchtigen organischen Verbindungen erreicht.

Die Pano Verschluss GmbH wurde 1920 als Elektroinstallationsgeschäft gegründet. Heute druckt und lackiert sie Bleche und stellt Verschlüsse für Verpackungsgläser her.