Presswasservergärung aus getrennt erfassten Restabfällen mit überwiegender Eigenstrom- und Wärmenutzung

Geplante
Umweltentlastung
Einsparung von CO₂-Emissionen
Einsparung von CO₂-Emissionen
Energie
Energie
Reduzierung extern bereitgestellter Energie
Branche
Wasser, Abwasser- und Abfallentsorgung, Beseitigung von Umweltverschmutzungen
Umweltbereich
Klimaschutz
Fördernehmer
Erbenschwanger Verwertungs- und Abfallentsorgungsgesellschaft mbH (EVA)
Bundesland
Bayern
Laufzeit
seit 2017
Status
Laufend
Geplante
Umweltentlastung
Einsparung von CO₂-Emissionen
Einsparung von CO₂-Emissionen
Energie
Energie
Reduzierung extern bereitgestellter Energie

Kurzbeschreibung

Das Unternehmen ist beauftragt, im Gebiet des Landkreises Weilheim-Schongau (Bayern) die Abfallentsorgung sicherzustellen. Am Standort Erbenschwang betreibt sie ein Abfallentsorgungszentrum mit einer mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) für Restmüll als klassisches Endrotteverfahren sowie eine Deponie.

Ziel dieses Projektes ist es, die bestehende Rotte mit einer Vergärungsstufe nachzurüsten, um die Ressourcen- und Energieeffizienz der Anlage zu verbessern. Durch die Nachrüstung kann die gesamte MBA weitgehend energieautark betrieben werden. Mit einem möglichst geringen technischen Aufwand soll eine maximale Gasausbeute erzielt werden. Dafür wird das Verfahren der Presswasservergärung von gemischten Restsiedlungsabfällen eingesetzt.

Mit dem Vorhaben können über das erzeugte Biogas jährlich rund 7.000 Megawattstunden Energie bereitgestellt werden. Der Bedarf von extern bereitgestellter Energie verringert sich bei Netzstrom um 80 Prozent, bei Erdgas um 10 Prozent und bei Heizöl um 100 Prozent. Darüber hinaus werden 800 Megawattstunden Strom pro Jahr ins Netz eingespeist. Die mit dem Betrieb der MBA verbundenen jährlichen Treibhausgas-Emissionen verringern sich um 77 Prozent von 1.694 auf 384 Tonnen CO2-Äquivalente.