Recycling von Abfall-Polyolefinen

Geplante
Umweltentlastung
Einsparung von CO₂-Emissionen
Einsparung von CO₂-Emissionen
Material
Material
Steigerung des werkstofflichen Recyclings von Kunststoffabfällen
Branche
Chemische und pharmazeutische Erzeugnisse, Gummi- und Kunststoffwaren
Umweltbereich
Ressourcen
Fördernehmer
Graf Polymers GmbH
Bundesland
Baden-Württemberg
Laufzeit
seit 2017
Status
Laufend
Geplante
Umweltentlastung
Einsparung von CO₂-Emissionen
Einsparung von CO₂-Emissionen
Material
Material
Steigerung des werkstofflichen Recyclings von Kunststoffabfällen

Kurzbeschreibung

Bisher können schwer recycelbare Massenkunststoffe aus PE (Polyethylen) und PP (Polypropylen), wie sie zum Beispiel für Lebensmittelverpackungen oder Tragetaschen verwendet werden, überwiegend thermisch verwertet werden. Die konventionelle Trenntechnik erkennt insbesondere dunkel bis schwarz eingefärbte Kunststoffabfälle nicht und erlaubt somit keine sortenreine Trennung.

Das Unternehmen Graf Polymers GmbH plant eine innovative Anlage zu errichten, bei der erstmalig mehrere Prozessschritte mit neuen Anlagentechnologien und neuen Compoundier-, Trenn-, Misch- und Rezeptierverfahren zu einer gesamtheitlichen Prozesskette von der Sortierung über das Recycling bis hin zur Qualitätskontrolle verknüpft sind. Ergebnis soll ein Kunststoffgranulat sein, das annähernd das Qualitätsniveau von Primärkunststoffen erreicht.

Mit diesem Vorhaben können 45.000 Tonnen Neuware ersetzt und dadurch mindestens 90.000 Tonnen CO2-Emissionen im Jahr vermieden werden. Durch den Einsatz energiesparender Fördermethoden können zusätzliche Energieeinspareffekte von etwa 450.000 Kilowattstunden jährlich erzielt werden, wodurch sich die CO2- Emissionen um weitere 240 Tonnen pro Jahr verringern. Hinzu kommen weitere Energieeinsparungen durch die Nutzung von Abwärme.