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Das Umweltinnovationsprogramm

Im Umweltinnovationsprogramm werden Demonstrationsvorhaben in großtechnischem Maßstab in Deutschland gefördert, die erstmalig aufzeigen, in welcher Weise fortschrittliche Verfahren zur Vermeidung oder Verminderung von Umweltbelastungen genutzt und kombiniert werden können.
Als Spitzenförderprogramm fördert das Umweltinnovationsprogramm herausragende Projekte, die den Stand der Technik in einer Branche weiterentwickeln und anderen Unternehmen der gleichen Branche oder branchenübergreifend aufzeigen, wie innovative Technik zu einer Umweltentlastung führen kann. Ökologisch und ökonomisch erfolgreiche Demonstrationsvorhaben liefern anderen Unternehmen den entscheidenden Anreiz, Umwelt entlastende Technik einzusetzen oder eigene Prozesse unter Umweltschutzaspekten weiterzuentwickeln. Davon profitiert die Wirtschaft und die Umwelt, denn Unternehmen, die auf innovative Techniken setzen, reduzieren ihren Ressourcen- und Energieeinsatz und somit ihre Kosten.

Gefördert werden Projekte in den Bereichen:

  1. Ressourceneffizienz/Materialeinsparung
  2. Klimaschutz: Energieeinsparung, Energieeffizienz und Nutzung erneuerbarer Energien
  3. Abwasserreinigung/Wasserbau
  4. Abfallvermeidung, -verwertung und -beseitigung sowie Sanierung von Altablagerungen
  5. Luftreinhaltung (einschließlich Maßnahmen zur Reduzierung von Gerüchen)
  6. Bodenschutz
  7. Minderung von Lärm und Erschütterungen

Die Erkenntnisse aus den erfolgreich umgesetzten Projekten werden genutzt, um den Stand der Technik weiterzuentwickeln. Somit trägt das Umweltinnovationsprogramm maßgeblich zur Gestaltung der deutschen und europäischen Umweltpolitik bei.

Das Umweltbundesamt begutachtet die Projektanträge und begleitet die Vorhaben fachlich. Die KfW prüft die Vorhaben administrativ und finanziell. Die Förderentscheidung trifft das Bundesumweltministerium.